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Bestattungshaus Döhnert  – Tradition und Pietät seit 1893

Wie Geburt und Aufwachsen gehört das Sterben zu unserem Dasein. Im Jahre 1893, einige Tage vor dem Pfingstfest, kam eine trauernde Witwe in die Tischlerei. Sie bat um den Bau eines Sarges für ihren verstorbenen Ehemann. Der Sarg wurde gefertigt und mit dem hauseigenen Pferdefuhrwerk zum Friedhof gefahren. Es war der erste Auftrag einer Bestattung. Das Familienunternehmen war gegründet.

Wie eng Leben und Sterben miteinander verbunden sind, sollte sich mit dem zweiten Auftrag zeigen. Für das erste Kind einer Familie sollte eine Wiege angefertigt werden. In der Tischlerei wurden Möbel, Fenster und Türen hergestellt. 1935 stellte das Unternehmen die Empore für den Hennigsdorfer Friedhof her, welche bis heute vorhanden ist.

Auch die Anfertigung von Särgen gehörte fortan zu den Aufgaben der Tischlerei, welche seit je her fest mit dem Bestattungsunternehmen verbunden war. Hans-Joachim Döhnert hatte 1977 den Betrieb von seinem Vater Karl übernommen. Er absolvierte seine Meisterprüfung und Ehefrau Margot besuchte in Potsdam Lehrgänge, um sich die theoretischen Grundlagen für die Führung eines Bestattungsunternehmens anzueignen.

Als dann 1990 das geteilte Deutschland wieder vereint wurde, waren speziell angefertigte Tischlerarbeiten nicht mehr gefragt. Nun widmete sich die Familie ganz dem Bestattungsunternehmen. Das Bestattungshaus Döhnert ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Bestatter, Markenzeichenträger und verfügt über eine entsprechende Lizenz. Diverse Qualifikationen wurden durchgeführt, wie zum Beispiel im Bereich des Standesamtwesen, der Trauerfloristik sowie zur hygienischen Versorgung der Verstorbenen. 1995 erwarb Sohn André Döhnert seine staatliche Anerkennung als „Fachgeprüfter Bestatter“.